TerraWerk

Digitale Gewässerunterhaltung

Außendienst, Bauwerksdaten und Teamkommunikation in einer Kartenanwendung.

Der UHV-Viewer führt Informationen dort zusammen, wo sie gebraucht werden: auf der Karte, am Bauwerk und im täglichen Austausch des Teams. Durchlässe, Brücken und Stauanlagen lassen sich strukturiert dokumentieren, Messpunkte und Fotos direkt zuordnen und notwendige Arbeiten ohne Medienbruch weitergeben.

Entwickelt aus der Praxis der Gewässerunterhaltung — für nachvollziehbare Abläufe im Feld und im Büro.

Mitarbeiter im Außendienst an einem Gewässer, mit Tablet und GNSS-Ausrüstung bei der digitalen Bauwerksaufnahme

Das Problem

Wenn Karte, Notizzettel, Fotos und Rückfragen getrennt bleiben

Im Außendienst entstehen wertvolle Informationen — liegen die Angaben in verschiedenen Apps, Ordnern oder auf Papier, beginnt im Büro die eigentliche Sucharbeit.

  • Wo liegt das Bauwerk?
  • Wie ist sein Zustand?
  • Welche Messpunkte gehören dazu?
  • Was muss erledigt werden?

Der UHV-Viewer verbindet diese Schritte in einem geführten Ablauf. Ein Objekt wird auf der Karte gefunden oder neu angelegt, fachlich beschrieben, fotografiert und bei Bedarf direkt mit einer Aufgabe verknüpft. So bleibt der Zusammenhang erhalten.

UHV-Viewer Startseite mit den Bereichen Bauwerkskataster, Vermessung und Schwarzes Brett sowie dem Synchronisationsstatus

Drei Kernmodule

Bauwerkskataster, Vermessung, Schwarzes Brett

Bauwerkskataster

Durchlässe, Brücken, Stauanlagen, weitere Bauwerke und einzelne Punktmessungen werden in einer gemeinsamen Kartenansicht geführt. Vordefinierte Felder unterstützen eine einheitliche Aufnahme. Standort, Zustand, Messpunkte, Bemerkungen und Fotos bleiben dem richtigen Objekt zugeordnet.

Je nach Bauwerkstyp zeigt der UHV-Viewer die passenden Eingaben — beim Durchlass etwa getrennt für Einlauf und Auslauf. Suche, Filter und farbige Objektarten helfen beim Wiederfinden und bei der Arbeitsvorbereitung.

Formular zum Anlegen eines neuen Bauwerks im UHV-Viewer mit Typ, Standort und fachlichen Feldern
Geführte Vermessung im UHV-Viewer mit Ziel-Eckpunkt, Distanz, Richtung und sichtbarer GPS-Qualitätsanzeige
Die Positionsqualität wird bewusst ehrlich angezeigt — hier als Warnung bei schwachem Geräte-GPS, nicht als Genauigkeitsnachweis.

Vermessung

Das Vermessungsmodul unterstützt GNSS-gestützte Arbeitsabläufe direkt auf der Karte. Verfügbare Flurstücksgrenzen können ausgewählt, Zielpunkte in einer nachvollziehbaren Reihenfolge angesteuert und aufgenommene Punkte in einem Abschlussprotokoll zusammengefasst werden.

Die aktuelle Positionsqualität bleibt sichtbar. Damit ersetzt die Anwendung nicht die fachliche Beurteilung, sondern unterstützt sie: Eine Messung ist nur so belastbar wie Empfänger, Korrekturdaten, Messumgebung und sauber definierter Messpunkt.

Schwarzes Brett

Das Schwarze Brett verbindet Information und Ausführung. Aus einem Hinweis kann ein konkreter Arbeitsauftrag mit Priorität, Zuständigkeit und Fälligkeit werden. Beiträge lassen sich — sofern fachlich sinnvoll — mit einem Bauwerk, einem Gewässerabschnitt oder einem Standort verknüpfen.

Status und Verlauf bleiben nachvollziehbar. Kolleginnen und Kollegen sehen nicht nur, dass etwas gemeldet wurde, sondern auch, worauf sich die Meldung bezieht und wie der Bearbeitungsstand ist.

Arbeitsauftrag im Schwarzen Brett mit Ersteller, Zuständigkeit, Bauwerksbezug, Standort und Verlauf
Kartenansicht im UHV-Viewer mit Suche, Zustandsfilter, farbig codierten Bauwerksarten und Gewässernetz

Karten und Ebenen

Die Karte als gemeinsame Arbeitsgrundlage

Der UHV-Viewer kann unterschiedliche Kartenhintergründe und fachliche Ebenen zusammenführen — in der gezeigten Konfiguration etwa OpenStreetMap, ein regionales Luftbild, das Gewässernetz und verfügbare Flurstücksinformationen. Welche Ebenen genutzt werden können, hängt von Region, Datenquelle, Berechtigung und vereinbarter Konfiguration ab.

Die Karte ist dabei nicht bloß Hintergrund. Sie verbindet Bauwerke, Messungen, Aufgaben und Standorte zu einem räumlich verständlichen Arbeitsbestand — Suche und Zustandsfilter helfen, aus der Gesamtübersicht schnell zur konkreten Aufgabe vor Ort zu kommen.

Ein durchgängiger Ablauf

Vom Fund im Gelände bis zur erledigten Aufgabe

  1. 1

    Objekt finden oder anlegen

    Bauwerk über Karte und Filter öffnen oder einen neuen Datensatz erfassen.

  2. 2

    Fachlich dokumentieren

    Bauwerkstyp, Zustand, Maße und Bemerkungen strukturiert eintragen.

  3. 3

    Lage, Messpunkte und Fotos zuordnen

    Informationen bleiben direkt am Objekt.

  4. 4

    Handlungsbedarf weitergeben

    Navigation starten oder unmittelbar eine verknüpfte Aufgabe erstellen.

  5. 5

    Bearbeitung nachhalten

    Zuständigkeit, Status und Verlauf bleiben für das Team nachvollziehbar.

Das Ergebnis ist kein zusätzlicher digitaler Ablageort, sondern ein gemeinsamer Arbeitsablauf mit räumlichem Bezug.

Stauanlage im UHV-Viewer: Zustand, Foto, Navigation und Aufgabe werden direkt am Objekt zusammengeführt
  • weniger Medienbrüche zwischen Außendienst und Büro
  • einheitlichere Bauwerksdaten im gesamten Team
  • Fotos und Messpunkte direkt am richtigen Objekt
  • schnelleres Wiederfinden durch Karte, Suche und Filter
  • Aufgaben mit fachlichem und räumlichem Kontext
  • nachvollziehbare Zustände und Bearbeitungsverläufe

Transparente Grenzen

Was der UHV-Viewer bewusst nicht behauptet

Der UHV-Viewer unterstützt betriebliche Dokumentation und GNSS-gestützte Feldarbeit. Er ersetzt keine hoheitliche Liegenschaftsvermessung, keine amtliche Grenzfeststellung und keine vollständige fachtechnische Brückenprüfung. Eine bestimmte Messgenauigkeit kann nur im Zusammenhang mit dem eingesetzten Empfänger, Korrekturdienst und den Bedingungen vor Ort beurteilt werden.

Der gezeigte Funktionsumfang ist konfigurationsabhängig. Regionale Kartenebenen, Datenquellen, Rollen und freigeschaltete Module werden passend zum jeweiligen Einsatz abgestimmt. Der Einsatz im Gelände erfolgt online; eine ausreichende Datenverbindung ist deshalb einzuplanen.

Für wen?

Für Unterhaltungsverbände und vergleichbare Organisationen

Der UHV-Viewer richtet sich an Unterhaltungsverbände und vergleichbare Organisationen, die Bauwerksdaten, Kartenarbeit und operative Abstimmung enger miteinander verbinden möchten — ohne den Außendienst mit unnötig komplexen Eingabemasken zu belasten.

Sehen, ob der UHV-Viewer zu Ihren Abläufen passt

In einer unverbindlichen Vorstellung zeigen wir die Arbeitsweise anhand typischer Aufgaben aus der Gewässerunterhaltung und klären, welche Module und Datenebenen für Ihren Verband sinnvoll sind.